Gear Review: Berghaus Furnace

Posted on 27 März 2010

Der Winter ist in unseren Gefilden vorüber und der Frühling hält Einzug. Jedoch möchte ich euch nicht meinen stetigen Begleiter im Winter vorenthalten. Meine Daunenjacke die Berghaus Furnace aus der Extreme Serie. Letztes Jahr konnte ich auf der Outdoor einen ersten Blick auf die Jacke werfen und kurz nach Weihnachten, passend zum Start des Winters, kam die Jacke mit der Post.Die Berghaus Furnace erfüllt alle wichtigen Kriterien, die ich von einer solchen Daunenjacke erwarte. Sie ist leicht, hält sehr gut warm und hat noch ein wind- und wasserabweisendes Außenmaterial aus Pertex Quantum.

Vorab noch ein paar wichtige Details zur Jacke. Sie bringt in der Größe M leichte 354g auf die Waage. Gefüllt ist die Jacke mit Gänsedaunen im Mischungsverhältnis von 90/10. Die Gänsedaunen haben eine Füllkraft von 700cuin. Sicher ist dies nicht das Optimum, aber für die Jacke vollkommend ausreichend, aber 800cuin wären schon schöner. Angaben zur Daunenmenge gibt es leider auch nicht. Das Außenmaterial der Berghaus Furnace ist aus Pertex Quantum. Pertex Quantum ist ein sehr leichter und daunendichter Stoff. Zudem ist die Jacke durch die Quantum Außenhülle winddicht und wasserabweisend. Sehr schön hat Berghaus die Taschen gelöst. Außen sind zwei sehr geräumige Taschen, wo man sich auch mit großen Händen bequem wärmen kann. Außerdem verfügt die Berghaus Furnace noch eine Innentasche, die auch als Packbeutel fungiert. Die Ärmel der Jacke verfügen über Stretchbündchen sowie Kordelzüge am Saum, damit keine Wärme entweichen kann.

Aufgrund des sehr kalten und schneereichen Winters, war die Berghaus Furnace ein ständiger Begleiter auf meinen Touren. Dank der wasserabweisenden Pertex Quantum Außenhülle kann die Jacke auch leichte Schneeschauer ab, ohne dass gleich die Daunen drunter leiden. Ich habe die Jacke hauptsächlich abends im Camp mit einem 260er Merino und einem dünnen Fleece getragen. Wahlweise auch als 2. Schicht unter meiner Hardshell und ich habe bei Temperaturen um die -10° Celsius in keinster Weise gefroren. Sicherlich dürfte dies auch an der Grenze des Möglichen liegen, was die Jacke ab kann. Wenn das Wetter kälter wäre, würde ich die Winterkombi noch mit einer Daunenweste ergänzen, um noch ein paar Grad an Komfort zu gewinnen.

Die Berghaus Furnace ist die perfekte Jacke für gemäßigte Winter, wo die Temperaturen auf Dauer nicht über  -12° Celsius gehen, da sie sonst Aufgrund der Daunenmenge an ihre Grenzen kommt. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit der Jacke.


4 responses to Gear Review: Berghaus Furnace

  • Klasse Farbe und schöner Schnitt.
    Und dicken Glückwunsch zum neuen Blog. Gefällt mir sehr gut.

    Besten Gruß, Rio

  • hrxxlight sagt:

    Danke für die Lorbeeren.
    Ja die Farbe ist Klasse, weil man durch das weiße Pertex schön die die dunklen daunen sieht. Geiler wäre natürlich nen Daunenjacke aus Cuben

  • […] on trail when I was sweating and in the evening if it is was even colder in combination with my Berghaus Furnace. Furthermore I have worn the smock together with my LAUFBURSCHE huckePÄCKchen and the loft in the […]

  • Tobi sagt:

    Hi,

    guter Testbericht.
    Scheint ja der Westenversion in nichts nachzustehen 😉
    Hab die vor kurzem getestet, wenn auch nicht unter ganz so idealen Bedingungen (14° Außentemperatur) 🙂

    Grüße,
    Tobias

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